So, meine lieben Karpfen-Freunde, da es die letzten 3 Jahren eher ruhig war, mit dem Angeln durch verschiedene private Dinge - meld ich mich hiermit wieder mit einer sehr  positives Sache zurück.

Also, nach langem hin und her hab ich mich entschieden eine Woche auf Karpfen an einen großen Teich in Tschechien zu angeln! Teilweise bekame ich Infos aus dem Netz, aber man sollte nicht immer gleich alles glauben, was man so auf Facebook ect. zu lesen bekommt und so holte ich noch Informationen aus anderen Kanälen ein, sodass ich mir sicher war, was mich dort erwarten würde!         

Der Name des Teichs ist total einfach - "K" und mit einer Größe von 25 ha - der Fischbestand wird mit ca. Karpfen um 400 Stk. im Schnitt um 14 kg bis 25 kg  ... Fische mit 30 kg sollen auf jeden Fall auch vorhanden sein!

Der Angeldruck ist meiner Meinung nach etwas hoch, doch denke dieser ist auch stark vom Wetter und der Jahreszeit abhängig.

Das Zeitmanagment bzw. 7 Tage am Stück dort zu fischen, war erst von 3.November bis 10. November 2018 möglich - Gründe der geringe Wasserstand ect. - ich könnte das zwar nicht ganz glauben, aber es ist eben wie es ist!

Fakt: Ich wählte den Platz Nummer 10, der angeblich der tiefste Bereich im See sein sollte, doch vor Ort stellte ich etwas gegenteiliges fest, also war die Info nicht ganz korrekt, aber dennoch in Ordnung für mich!

 

Der Anreise Tag: Nach guter Anreise und erster Observation des Gewässers war ich etwas angespannt bzw. hatte ich auch ein leicht mulmig Gefühl und ich war auch etwas leicht enttäuscht!

Mein Platz war ziemlich flach im direkten Uferbereich, also mit einer Rute auf "Tinca Tinca", das konnte ich vergessen, da kein Schilf oder Sträucher im Wasser waren - (ca. 75 cm Wasserstand).

Am Teich waren 3 Ruten erlaubt, aber nur mit Schonhaken - Köder: Mais, Boilies oder auch Pellets!

Die Sache mit den barbless - hooks stellte mich in der Testphase per Tageskarten schon vor eine große Herausforderung, da ich kein Freund der Schonhaken bin!

Bei meinen Tests fielen von 8 hacken Modellen 7 durch bzw. waren diese meiner Meinung unbrauchbar!!

Glücklicherweise hab ich doch noch ein passendes Model gefunden bzw. meine guten Lieblingshacken habe ich teilweise modifiziert ;-)

Nun, zum Angeln, selbst während der Aufbauzeit fiel mir schon auf, dass Fische speziell in einem Bereich permanent gestiegen sind bzw. immer die Oberfläche des Gewässers durchbrachen!

Dieser Area lag weit über die Mitte des Gewässers hinaus und wurde von jemanden anderen befischt bzw. dieser Platz war schon oder noch besetzt !

Daher hab ich nur im ersten Drittel vom Ufer aus die Ruten auslegen können - die durchgehend Taktik von mir war vorwiegend (da ich das Gewässer nicht wirklich gut kannte) mal viel Partikel pro Rute füttern - 2 bis 4 kg Partikel und maximal 1 kg Boilies.

Eine Rute landete direkt auf dem Plateau in ca. 1 m tiefem Wasser -  die Zweite in doppelt so tiefen Wasser, in einer Rinne zwischen dem Plateau.
Die 3. und letzte Rute lag dann schon um  die 100 m in Richtung des gegenüberliegenden Seeufers! Das Warten konnte beginnten und ich versuchte mal zu entspannen.

Leider dauerte es nicht lange und das Wetter wurde richtig miß und auch gefährlich.

Die ersten beiden Tage bzw. Nächte gab es keine Reaktionen - nur die Pieper, die der Sturm mit um die 100 km/h  in meine Bissanzeiger zauberte - an einen guten Schlaf war auch nicht zu denken, da ich auch ständig schaun musste, dass mein Camp nicht wegfliegen sollte und so verlor ich auch die Karpfen fast aus den Augen!

 ... Teil 2 ... coming soon

 

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